Transformative Umweltpolitik
Die Commons gemeinsam gestalten für resiliente Zukunftsperspektiven
Die Herausforderungen des Klimawandels, des Biodiversitätsverlusts und der Umweltverschmutzung lassen sich nicht allein durch technologische Innovationen bewältigen. Sie erfordern neue Formen der Governance – einschließlich geeigneter Akteurskonstellationen, politischer Rahmenbedingungen und Finanzierungsmechanismen –, die Gesellschaften befähigen, die Ökosysteme und natürlichen Ressourcen, von denen unser Leben abhängt, gemeinschaftlich zu erhalten und nachhaltig zu bewirtschaften. Transformative Umweltgovernance hinterfragt bestehende Entscheidungsprozesse, verteilt Verantwortlichkeiten neu und entwickelt institutionelle Ansätze weiter, um langfristige Nachhaltigkeit und Resilienz zu fördern.
Am Fachbereich für Landschaftsplanung erforschen wir Governance-Ansätze, die die Commons (Allmendegüter) – wie Wasser, Biodiversität, Landschaften und das Klima – als gemeinsame Güter und kollektive Verantwortung begreifen. Unsere Forschung untersucht, wie Institutionen, politische Instrumente und Planungsprozesse die Zusammenarbeit über Sektoren und Maßstabsebenen hinweg fördern, wissenschaftliches und lokales Wissen miteinander verknüpfen und adaptive Antworten auf komplexe sozial-ökologische Herausforderungen ermöglichen können.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf partizipativen, trans- und multidisziplinären sowie ko-kreativen Methoden, die Gemeinschaften, Praxisakteure, den Privatsektor, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammenbringen. Wir analysieren, wie kollaborative Governance und inklusive Entscheidungsprozesse Vertrauen schaffen, Konflikte bearbeiten, Umweltgerechtigkeit fördern und eine langfristige, gemeinschaftliche Verantwortung für unsere natürlichen Lebensgrundlagen stärken können.
